Grundlagen des Private Cloud ComputingDas Cloud Computing befindet sich in einem steten Wandel. Aktuell durchläuft die Informationsverarbeitung in Unternehmen den nächsten großen Evolutionsschritt: das Private Cloud Computing.
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2X - Grundlagen des Private Cloud Computing

Einführung

Das Cloud Computing befindet sich in einem steten Wandel. Aktuell durchläuft die Informationsverarbeitung in Unternehmen den nächsten großen Evolutionsschritt: das Private Cloud Computing. Allgemein fördert Cloud Computing nicht nur die geschäftliche Flexibilität und bietet hohe Sicherheit sowie Skalierbarkeit. Es verringert auch den Verwaltungsaufwand in der IT – und sorgt somit ungeachtet von Größe und Art eines Unternehmens für niedrigere Gesamtbetriebskosten. Vor allem neue, innovative Technologien in den Bereichen Virtualisierungslösungen und mobile Endgeräte mit inzwischen allgegenwärtigen drahtlosen High-Speed-Internetanbindungen haben die Weiterentwicklung des Cloud Computing nachhaltig beschleunigt.

Renommierte Analysten gehen davon aus, dass Produkte und Services für das Cloud Computing in den kommenden Jahren einen besonders großen Wachstumsschub erfahren werden. Prognosen des Marktforschers IDC zufolge werden die weltweiten Umsätze in diesem IT-Segment von 21,5 Mrd. US-Dollar im Jahr 2010 auf 72,9 Mrd. US-Dollar im Jahr 2015 wachsen.

Mobilität und Verfügbarkeit, sowohl von Anwendern als auch Applikationen, haben sich in der Hardware- und Software-Branche zum einem zentralen Thema entwickelt, angefacht durch das rasante Wachstum sozialer Netzwerke. Ab dem Jahr 2015, so die Einschätzung, werden Anwender vorrangig über mobile Endgeräte und darauf installierte Apps auf das Internet zugreifen – die klassische Desktop-Nutzung gerät ins Hintertreffen. Zudem nimmt die Anzahl der Mitarbeiter, die über ihr privates Smartphone und Tablet sowohl auf Dienste in Private Clouds/Unternehmens-Clouds als auch in Public Clouds zugreifen, rapide zu. Dieser Trend hat dazu beigetragen, dass in den meisten IT-Abteilungen Entscheider dazu gedrängt werden, bisher nur lokal bereitgestellte Unternehmensanwendungen ebenfalls über die Cloud verfügbar zu machen.

Entstehung des Private Cloud Computing

Das Cloud Computing hat seinen Ursprung in der Public Cloud. Bei diesem Konzept ermöglichen Serviceanbieter der breiten Öffentlichkeit einen kostenlosen oder nutzungsabhängig in Rechnung gestellten Zugang zu IT-Infrastrukturen und-Ressourcen, wie Rechenleistung, Anwendungen und Speichermedien. Neben niedrigen Gebühren und einer leichten Implementierung überzeugt das Public-Cloud-Modell auch mit einer bedarfsgerechten Skalierbarkeit – nur in Anspruch genommene Leistungen werden konkret abgerechnet. Beispiele für eine Public Cloud sind Google Apps und Amazon Web Services.

Mit Diensten der Public Cloud lassen sich nur Anforderungen allgemeiner Natur erfüllen. Spezielle Bedürfnisse von Unternehmen – bestimmte Anwendungen und verarbeitete Daten bedürfen einer besonders strengen Kontrolle und Absicherung – können jedoch nicht berücksichtigt werden. Aus diesem Grund kam das Private Cloud Computing auf, bei dem IT-Ressourcen nur innerhalb der geschützten unternehmenseigenen Infrastruktur als Service zugänglich gemacht werden.

In den meisten Unternehmen ist es inzwischen jedoch üblich, dass eine Hybrid Cloud verwendet wird. Die hybride Rechnerwolke vereint die jeweiligen Vorteile der Public Cloud und Private Cloud. Korrekt implementiert ermöglicht der Hybrid-Ansatz es Unternehmen, die Skalierbarkeit und Kosteneffizienz des Public Cloud Computing nutzen zu können, ohne dabei geschäftskritische Applikationen und Daten einem risikobehafteten Zugriff durch Dritte auszusetzen.

Für Unternehmen mit Cloud-Ambitionen ist eine Private Cloud zwingend erforderlich. In dieser Einführung wird darauf eingegangen, worum es sich beim Private Cloud Computing genau handelt, wie die Implementierung erfolgen sollte und welche Vorteile diese Cloud-Umsetzung Ihrem Unternehmen bietet.

Was ist unter Private Cloud Computing genau zu verstehen?

Die Private Cloud ist vom Prinzip her eine interne Cloud-Infrastruktur, deren Nutzung allein durch eine einzelne Organisation erfolgt oder deren Services lediglich für eine festgelegte Gruppe von Anwendern zugänglich sind. Das Private Cloud Computing erfordert ein Netzwerk mit Server-Hardware (vielfach zur Server-Virtualisierung), Datenspeicher und Verwaltungs-Tools. In den meisten Fällen erfolgen Bereitstellung und Administration der Private-Cloud-Ressourcen unternehmensintern. Es kann jedoch auch ein Managed Services Provider (MSP) als externer Dienstleister beauftragt werden, der die benötigte Infrastruktur in Form einer Virtual Private Cloud anbietet.

Bei einer im Jahr 2010 unter IT-Entscheidern durchgeführten IDC-Umfrage sollten Teilnehmer angeben, wie wahrscheinlich die Implementierung einer Private Cloud in ihrem Unternehmen sei. Die Mehrheit (57 Prozent) wählte mindestens den Wert "5" auf einer bis "10" reichenden Skala. Für eine Public Cloud konnten sich entsprechend nur 42 Prozent begeistern. Ein weiteres Ergebnis: 29 Prozent der Unternehmen setzten zum Zeitpunkt der Umfrage bereits eine Private Cloud ein oder planten deren Einführung. Für weitere 44 Prozent kam dieses Cloud-Modell zumindest in Betracht. Die Resultate belegen das rege Interesse am Thema Private Cloud und die grundlegend hohe Bereitschaft, die Technologie im Unternehmen einzusetzen.

Mit dem folgenden 12-Punkte-Vergleich zwischen Private Cloud Computing, Public Cloud Computing und einer klassischen lokalen Rechnerinfrastruktur werden die Vorteile von Private Clouds besonders deutlich.

Vergleich

Leistungsmerkmale Klassische IT-Infrastruktur Public Cloud Computing Private Cloud Computing
Mobiler Zugang Schwierig Einfach Einfach
Skalierbarkeit Schwierig Einfach Einfach
Datensicherheit Hoch Gering Hoch
Externe Datensicherung Nein Ja Ja
Universal Printing & Scanning Nein Nein Ja
Client-Unabhängigkeit Nein Ja Ja
Gemeinsame Nutzung von Ressourcen Schwierig Einfach Einfach
Kontinuierliche Verfügbarkeit Gering Hoch Hoch
Administration Schwierig Einfach Einfach
Geschäftliche Flexibilität Gering Mittel Hoch
Investitionsaufwand Hoch Gering Gering
ROI Langsam Mittel Schnell

Vorteile des Private Cloud Computing

Die in der vorherigen Tabelle aufgeführten sowie weitere Vorteile des Private Cloud Computing sollen im Folgenden kurz erläutert werden

  • Mobiler Zugang: Ressourcen sind jederzeit mühelos und geschützt zugänglich – ungeachtet dessen, wo Sie sich gerade aufhalten.
  • Skalierbarkeit: Die Private-Cloud-Infrastruktur lässt sich reibungslos an die geschäftliche Entwicklung Ihres Unternehmens anpassen.
  • Datensicherheit: Behalten Sie die Datenhoheit, und legen Sie genau fest, wer auf Ihre Informationen zugreifen darf – ohne Sicherheitsbedenken wie beim Public Cloud Computing.
  • Externe Datensicherung: Daten werden außerhalb Ihres Unternehmens geschützt gesichert, um Verlust vorzubeugen.
  • Universal Printing & Scanning: Drucken und Scannen können problemlos von jedem beliebigen Standort aus erfolgen.
  • Client-Unabhängigkeit: Mitarbeiter können ohne Gefährdung der Sicherheit nahezu beliebige private Mobilgeräte am Arbeitsplatz nutzen (BYOD, Bring Your Own Device).
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen: Profitieren Sie von effizienteren und effektiveren Arbeitsabläufen.
  • Verringerter Arbeitsaufwand für IT-Verantwortliche: Mitgelieferte Automatisierungs-Tools entlasten Administratoren.
  • Geschäftliche Flexibilität: Der Einsatz virtueller statt physischer Server erlaubt schnelle, bedarfsgerechte Kapazitätsanpassungen. Neue Applikationen können ohne aufwendiges Einrichten und Testen zusätzlicher Hardware zeitsparend verfügbar gemacht werden.
  • Kontinuierliche Verfügbarkeit und Hochverfügbarkeit: Sich abzeichnende Leistungsengpässe/Ausfälle in der IT-Infrastruktur werden von Verwaltungs-Tools der Private Cloud rechtzeitig erkannt – virtuelle Maschinen können eine Überlastung abfedern und Aufgaben betroffener Server automatisch übernehmen.
  • Kontinuierliche Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit: Dienstgütevereinbarungen (SLAs, Service Level Agreements) mit Serviceanbietern sorgen dafür, dass geschäftskritische Anwendungen ausfallsicher in der Private Cloud betrieben werden und bei IT-Problemen nicht oder nur minimal betroffen sind. Support für weniger wichtige Dienste kann kostengünstig über die Public Cloud in Anspruch genommen werden.
  • Investitionsaufwand: IT-bezogene Investitionen sinken, da ständig wiederkehrende Ausgaben für verschiedene Hardware- und Software-Upgrades entfallen.
  • ROI: Investitionen in das Private Cloud Computing amortisieren sich sehr schnell – Kosten für die IT werden reduziert, Prozesse und Sicherheit hingegen optimiert.
  • Gezielte Einhaltung gesetzgeberischer Vorgaben: Eine Private Cloud erlaubt es Ihnen, mit offiziellen Vorgaben zum physischen Speicherort von Cloud-Daten, zur Wiederherstellung von Daten im Notfall und zum Datenschutz konform zu gehen.

Einrichtung einer Private Cloud

Sollten Sie die Vorteile einer Private Cloud überzeugt haben, müssen Sie entscheiden, in welcher Form die Implementierung zu erfolgen hat.

Stellen Sie sich die folgenden Fragen, um das zu Ihren Anforderungen passende Konzept zu ermitteln:

  • Möchten Sie den Aufbau und die Verwaltung Ihrer Private Cloud selbst in die Hand nehmen?
  • Oder soll ein MSP diese Aufgaben für Sie übernehmen und somit eine Virtual Private Cloud für Sie konzipieren und managen?
  • Auf welcher Plattform soll die benötigte Infrastruktur basieren?
  • Lassen sich Sicherheitsbedrohungen wie gewünscht in den Griff bekommen?
  • Wie soll die Administration im Einzelnen erfolgen?

Public Cloud als Konkurrent zur Private Cloud

Die Entscheidung für eine Public oder Private Cloud muss sehr genau abgewogen werden. Die Wahl der öffentlichen Variante mag naheliegend sein. Sie kann sich jedoch letztendlich als kostspieliger herausstellen. Die Public Cloud soll effiziente Abläufe ermöglichen sowie skalierbar und zuverlässig sein, so ihr Versprechen. Doch mehr als einmal wurden in sie gesetzte Erwartungen nicht erfüllt. Das vorrangige Problem des Public Cloud Computing besteht in der Nutzung einer mit anderen geteilten Infrastruktur.

Die Folge: Sicherheitsprobleme und mögliche Beeinträchtigungen durch inkompatible Hardware von Dritten. Bei der Private Cloud hingegen behält ein Unternehmen die vollständige Kontrolle über eigens zugeteilte Ressourcen, die höhere Verlässlichkeit und Sicherheit bieten.

Cloud-Computing-Plattform

Mit dem Cloud Computing soll vor allem auch gewährleistet werden, dass Anwender die bereitgestellte IT-Infrastruktur ohne Unterbrechung in Anspruch nehmen können. Virtuelle Server geben Administratoren Tools an die Hand, mit denen sich Ausfälle auf einem möglichst niedrigen Niveau halten lassen. In Hypervisoren, der Software zum Erstellen von Umgebungen für virtuelle Maschinen, sind Ausfallsicherungen integriert. Das Cloud Computing kann auf einer unterschiedlichen Auswahl an Hardware und Hypervisoren fußen. Im Fall einer Private Cloud ist die Auswahl der passenden Plattform nicht nur eine Frage der Kosten, sondern hängt auch vom Know-how der zuständigen Administratoren ab. Die Entscheidung für einen der großen Anbieter von Hypervisoren (VMware, Microsoft und Citrix) wird überwiegend vom Preis und den angebotenen Funktionen bestimmt. Bei einer Public Cloud wie Amazons EC2 hingegen zahlen Kunden für die in Anspruch genommene Infrastruktur des Anbieters, sodass es auf die Auswahl des passenden Gesamtpakets ankommt. Hierbei stehen vor allem Preis und Leistung, aber auch andere Entscheidungsfaktoren im Vordergrund. Zu diesen zählen Netzwerksicherheit, Datenspeicher, Abläufe bei der Datenwiederherstellung im Notfall, Dienstgütevereinbarungen (SLAs) und der Standort des Anbieters. Gerade bei Public Clouds muss aufgrund von speziellen Vertragsbedingungen und mitunter erheblichen Schwierigkeiten beim Wechsel des Anbieters die Auswahl wohl überlegt sein.

Datenspeicher

Datenspeicher in der Cloud steht für gewöhnlich in Form eines Speichernetzwerks (SAN, Storage Area Network) bereit, mit dem Kunden flexibel und hochskalierbar arbeiten können. Weitere Vorteile von Cloud-Datenspeichern, die Unternehmen bei der Einhaltung gesetzlicher Datenschutzvorgaben helfen können, sind ein unterbrechungsfreier Zugang, Datenwiederherstellung im Notfall und Schutz von Daten, je nach gewähltem Cloud-Modell. Ressourcen und geschulte Mitarbeiter, deren Nutzung bzw. Beschäftigung in Eigenregie zu kostspielig wären, werden erschwinglich. Anbieter von Cloud-Datenspeicher haben mitunter auch Backup-Dienste im Portfolio, mit denen Datensicherungen an alternativen Speicherorten möglich sind.

Sicherheit

Der Schutz von in der Cloud gespeicherten Daten erfordert ebenfalls eine grundsolide Planung. Sowohl für die Private als auch Virtual Private Cloud spielt Sicherheit eine wichtige Rolle. Bei beiden Cloud-Modellen liegt die Sicherheit des Servers in der Verantwortung des jeweiligen Server-Administrators. Im Fall der virtuellen Variante ist der Dienstanbieter auch für den Schutz des Netzwerks zuständig. Externe Dienstleister, so zeigt sich erneut, sind somit sehr sorgfältig auszuwählen. Werden hingegen interne Mitarbeiter beauftragt, ist nur bei entsprechender Qualifikation ein effektiver Schutz von Unternehmensdaten gewährleistet. Beauftragte Serviceanbieter müssen außerdem eine umfassende Sicherheitsstrategie vorweisen können, die mit branchen- und unternehmensspezifischen Sicherheitsstandards konform geht, etwa dem PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) oder dem HIPPA (Health Insurance Portability and Accountability Act). Für interne Administratoren einer Private Cloud ist die Konzeptionierung und Umsetzung einer solchen Sicherheitsstrategie unter Umständen eine große Herausforderung, da sehr spezielles Wissen und Equipment benötigt werden.

Administration

In der Administration einer Private Cloud und Virtual Private Cloud gibt es bedeutende Unterschiede. Systemverwalter der Private Cloud können alle Einstellungen der virtuellen Server direkt über die Oberfläche des Hypervisors konfigurieren. Zu dessen wichtigsten Funktionen zählen die Anfertigung von Snapshots (Speicherung aktueller Systemzustände) und das Clustering zur Ausfallsicherung. Sie helfen dabei, Server wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen (Rollback), wenn das Betriebssystem streikt oder Hardware-Komponenten ausgefallen sind. Bei einer Virtual Private Cloud hingegen kommt es auf den Anbieter an, ob und welche entsprechenden Konfigurations- und Wiederherstellungsoptionen angeboten werden. So können Provider die gewünschten Funktionalitäten über eine eigene Oberfläche oder durch Werkzeuge anderer Hersteller bereitstellen. Eine Konfigurierung und Server-Rollbacks sind unter Umständen jedoch nur durch den Serviceanbieter möglich, sodass Kunden sich in eine gewisse Abhängigkeit begeben.

Bei der Einrichtung einer Private Cloud sind somit mehrere Aspekte und mögliche Fallstricke zu beachten. Die obige Liste erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da für jedes Unternehmen zudem verschiedene eigene Überlegungen zu berücksichtigen sind. Ob nun die Private Cloud oder sein extern verwaltetes ,virtuelles Pendant gewählt wird: Einer Entscheidung für das passende Cloud-Modell muss eine genaue Feststellung und Prüfung geschäftlicher Anforderungen vorangehen. Ebenso sind vor der endgültigen Implementierung alle Funktionen zu überprüfen und Stresstests durchzuführen. Denn nur so lässt sich die gewünschte Funktionalität sicherstellen und das Vertrauen in die Lösung stärken.

Private Cloud Computing mit 2X ApplicationServer XG

Das Private Cloud Computing steht für Effizienz, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit. Seine volle Stärke spielt es jedoch in der Virtualisierung von Anwendungen, Desktops, Dateien und Verzeichnissen aus, die für unterschiedliche Endgeräte zentral bereitgestellt werden.

2X ApplicationServer XG bietet breite, leistungsstarke Unterstützung für Private Clouds. Die 2X-Lösung erlaubt es Unternehmen, Mitarbeitern Ressourcen wie z. B. Geschäftsapplikationen zur Verfügung zu stellen, die sich per Fernzugriff von beliebigen Standorten aus auf nahezu jedem Endgerät nutzen lassen. Möglich wird dies mit Hilfe von 2X-Clients, die auf PCs, Mac- und Linux-Rechnern sowie auf iOS-, Android- und BlackBerry-Mobilgeräten installiert werden.
  • Einsparung von Gesamtbetriebskosten und Stärkung der Sicherheit durch die zentrale Bereitstellung effektiver zu verwaltender Ressourcen.
    • Geringere finanzielle Belastung durch Software-Updates dank einer gemeinsamen Nutzung von Volumenlizenzen statt Verwendung einzelner Vollversionen je Mitarbeiter.
    • Strenge Regulierung des Terminalserver-Zugangs von Mitarbeitern durch Gruppenrichtlinien – Download und Installation von Software auf Terminalservern sind nicht möglich. Erweiterter Schutz durch SSL-Verbindungen und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Bereitstellung von Anwendungen auf stationären und mobilen Endgeräten mit Unterstützung folgender Betriebssysteme:
    • 2X-Client für Microsoft Windows XP, 7, und 8 sowie Apple OS X und Linux.
    • 2X-Client für Apple iPhone und iPad, BlackBerry-Tablets sowie Android-Smartphones und -Tablets.
  • Unterbrechungsfreie Geschäftsabläufe und Datenwiederherstellung im Notfall
    • Höhere Verfügbarkeit von Anwendungen durch redundant ausgelegte Systeme und schnellen Aufbau von Client-Verbindungen.
    • Integrierte Backup-Funktionalität (2X ApplicationServer XG Professional Edition und höher)

Informationsverarbeitung der Zukunft – ohne lokale Desktop-Computer

Bedeutende Fortschritte in der Anzeigetechnologie und Prozessorleistung haben mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptops samt einer Vielzahl von neuen Anwendungen zu einem gewaltigen Wachstum verholfen. Im Zuge dessen erwarten Anwender, auch von überall aus und jederzeit auf gehostete Desktops und Applikationen ihres Unternehmens zugreifen zu können. Im nächsten Schritt gehen Unternehmen dazu über, sich den lästigen Aufwand zu sparen, sich selbst um erforderliche Server und deren Verwaltung kümmern zu müssen. Stattdessen verlagern sie Ressourcen in eine virtuelle/gehostete Private Cloud, in der erforderliche Kapazitäten nach Bedarf gemietet werden, auch bekannt als Cloud as a Service (CaaS).

Die Entwicklung geht letztlich dahin, dass zahlreiche IT-/Software-Lösungen verschiedener Anbieter als Services in der Cloud beheimatet sein werden, über die Privat- und Unternehmenskunden genau die für ihre Private Cloud benötigten Leistungen auswählen können. Den Anfang haben bereits neue Private-Cloud-Lösungen wie 2X ApplicationServer XG oder Public-Cloud-Angebote von Amazon, Google und Microsoft gemacht. Neue Ideen und Produkte werden in nächster Zukunft dazu beitragen, dass das Cloud Computing noch sicherer, einfacher, und erschwinglicher werden wird.

Zusammenfassung

Mit der Weiterentwicklung des Private Cloud Computing werden die geweckten Erwartungen zunehmend erfüllt, und seine Vorteile machen sich für zahlreiche Umsteiger immer mehr bezahlt. Folgende grundlegende Faktoren spielen für die Implementierung eines Cloud-Modells eine Rolle: Skalierbarkeit, Sicherheit, Verfügbarkeit und Kostentransparenz. Eine gewissenhafte Planung unter Berücksichtigung der in dieser Einführung vorgestellten Konzepte trägt dazu bei, dass Investitionen in das Private Cloud Computing nicht durch unerwartete Ausfälle, explodierende Kosten oder Sicherheitsverletzungen ihr Ziel verfehlen.